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2. Liga / 3-1 Niederlage zum Abschluss der Hinrunde
Im letzten Spiel der Hinrunde konnten die Männer der VT Kiel lediglich im 3. Satz wirklich überzeugen, die Punkte mussten bei der 3-1 Niederlage den Gästen aus Solingen überlassen werden. Beim 23:25, 17:25, 25:23 und 25:15 unterstützte erstmals Michel Bargmann den an diesem Tag gut aufspielenden Kristian Ewald auf der Liberoposition. "Die Stimmung und Emotionen aus dem dritten Satz müssen wir unbedingt mit in die nächsten Spiele nehmen.", so Trainer Thomas Kröger nach dem Spiel.
Am letzten Samstag erwarteten die Kieler im ersten Spiel des Jahres 2012 die TSG Solingen. Obwohl man die erste Januarwoche für ein kleines Trainingslager nutzte, um möglichst mit einem Sieg ins Jahr 2012 zu starten zeigten sich die Solinger am Samstag zu stark und gewannen mit 3:1 in der Hein-Dahlinger-Halle.
Durch die etwas längere Weihnachtspause in diesem Jahr konnte Trainer Thomas Kröger dabei zum Hinserienabschluss wieder nahezu auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, lediglich David Poniewaz wird aufgrund einer erlittenen Bauchmuskelzerrung erst in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen. Die dickere Personaldecke sollte dann gleich dazu genutzt werden, dem Favoriten aus Solingen ein Bein zu stellen und die Punkte in Kiel zu behalten. So entwickelte sich zu Matchbeginn eine ausgeglichene Partie, in der sich die Gäste erst zum Satzende hin leicht absetzen konnten. Durch großen kämpferischen Einsatz kamen die Kieler allerdings wieder heran und schafften beim 23:23 den Ausgleich. Die Solinger behielten aber die Nerven und schafften nach erfolgreichem Side-Out mit einem Servicewinner den Satzgewinn. Obwohl der Auftaktsatz zeigte, dass die Kieler durchaus mit den Klingenstädtern mithalten können, schienen die Gastgeber von dem knappen Satzverlust angeschlagen zu sein. Die Fehlerquote stieg auf Kieler Seite deutlich an und man machte es den Solingern leicht. So ging der 2. Satz deutlich und verdient an die Gäste. Die nun kommenden 2 Sätze sollten ein Spiegelbild der bisherigen Partie werden. Im 3. Satz zeigten sich beide Teams wieder auf Augenhöhe. Nur waren es diesmal die Gastgeber, die angetrieben durch eine starke Blockarbeit von Daniel Krug, am Satzende die entscheidenden Punkte für sich verbuchen konnten. Aber obwohl die Kieler zum Satzende hin Nervenstärke bewiesen und mit positivem Gefühl in den 4. Satz gehen konnten, wiederholte sich das Bild vom 2. Satz. Die Solinger konnten sich früh im Satz absetzen und dominierten nun wieder das Spiel.
Für die Kieler geht es nun weiter darum an der eigenen Konstanz zu arbeiten, so dass schon bald die nächsten Punkt eingefahren werden können. Die nächste Gelegenheit bietet sich den Kielern bereits wieder am nächsten Samstag, wenn Lindow/Gransee an die Ostsee reisen muss.
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09.01.2012 Kieler Nachrichten: Altes Leid im neuen Jahr beim VT Kiel |
| Annahme-Probleme beim 1:3 gegen Solingen |
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Von: Tamo Schwarz Kiel. Das neue Jahr in der Zweiten Bundesliga begann für das Volleyball Team Kiel so, wie das alte aufgehört hat: mit einer Heimniederlage. Das 1:3 (23:25, 17:25, 25:23, 15:25) gegen die TSG Solingen Volleys offenbarte altbekannte Schwächen und personelle Überraschungen.
Mit dem von seinem Fingerbruch genesenen Kapitän Björn Blumtritt im Zuspiel, dafür jedoch überraschend ohne Führungsspieler Florian Huth in der Start-Sechs begann VT die Partie. Coach Thomas Kröger gab Nils Rohde und Bennet Poniewaz in Außenangriff und Annahme den Vorzug. Besonders Rohde rechtfertigte das Vertrauen seines Trainers mit guten Aktionen und starken Aufschlägen. Bis zum 18:21 geriet die VT-Annahme jedoch wieder einmal ins Wanken. Kröger ersetzte den sichtlich genervten Libero Kristian Ewald – auch das ein unerwarteter Schachzug – durch Michel Bargmann. „Ich wollte die Annahme stabilisieren.“ Der Satz ging verloren, Ewald kehrte erstarkt zurückaufs Feld, aus einer „emotionslosen“ Darbietung (Huth) ragte nun Diagonalangreifer Florian Lüdike heraus. Doch zeigt sich VT weiter gefangen in stereotypen Mustern. Immer wieder überstrahlen bärenstarke Phasen Einzelner das schwankende Kollektiv, und immer wieder scheint es, als würde Tom Kröger an der Seitenlinie allzu lang nach einem Ausweg suchen. Beim 11:16 im zweiten Satz brachte Kröger im Zuspiel Jannes Klee für Blumtritt, beim 17:22 Florian Huth für einen wirkungslosen Kurzeinsatz. „Wir waren in Aufschlag und Annahme einfach konstanter“, resümierte TSG-Trainer Helmut Weissenbach später, der ohne Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink an die Förde gereist war. So einfach war die Formel: Solingen agierte solide, druckvoll, nachhaltig, keineswegs überragend. VT hat ein Annahme- Problem, das den Zuspielern das Leben schwer macht. Und das trat noch deutlicher zu Tage, als Kristian Ewald im dritten Satz verletzt ausschied. Ein Geheimnis von Coach Kröger blieb auch, warum er den im Block immer brillanter auftrumpfenden Daniel Krug in einer ausgeglichenen Satzphase (15:15, 18:18) vom Feld nahm. Krugs Punkte sorgten später nach seiner Wiedereinwechslung für den Satzgewinn (25:23). Jetzt war auch Florian Huth wieder im Geschehen, begann den vierten Satz furios, doch schwanden bei seinen Nebenleuten die Kräfte. Wieder traf Kröger eine späte Entscheidung, brachte Blumtritt beim 12:19 ins Zuspiel zurück. Zu spät. „Kaum ein Spieler hatte nach der Winterpause Normalform“, so Kröger. Florian Huth zeigte sich überrascht, nicht in der Startaufstellung gestanden zu haben, übte sich jedoch in Zurückhaltung: „Das ist allein die Entscheidung des Trainers, und ich hatte wirklich wenig trainiert.“ Einer Sache war sich Huth jedoch sicher: „Gegen Solingen war mehr drin.“ VT Kiel: Bargmann, Blumtritt, Ewald, Huth, Klee, Krieblin, Krug, Lüdike, B. Poniewaz, Rohde, Sievers – Zuschauer: 200. |




